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Zwei neue Bouleplätze in Sögel eingeweiht Sportart für das "ruhige Gemüt"

22.04.2013 Ingrid Cloppenburg

ic Sögel – „Es gibt zwei Sorten von Männern. Die einen hetzen auf dem Rasen wie die Verrückten dem Ball hinterher, die anderen schieben lieber eine ruhige Kugel“ mit diesem Zitat von Papazian (franz. Philosoph) eröffnete Markus Kohnen, Vorsitzender des TV Rot-Gold Sögel,  humorvoll die neuen Bouleplätze an der Tennisanlage in Sögel.

 

Zwei neue Bouleplätze bei der Tennisanlage vom TV Rot-Gold Sögel eV ergänzen seit kurzem das Sportangebot in der Gemeinde Sögel.

Foto: Ingrid Cloppenburg

Boule sei eine Sportart, bei der zwei Mannschaften oder Formationen gegeneinander spielen, die aus 1 bis 4 Spielern bestehen. Ziel ist es, mit den eigenen Kugeln möglichst nah an eine Zielkugel zu gelangen. Die Zielkugel und die gegnerischen Kugeln können dabei auch herausgedrückt oder weggeschossen werden, führte Kohnen in die Spielregeln ein. „Diese Sportart dient natürlich nicht nur den Männern, sondern allen Sportlern, die in ihrer Freizeit eine Beschäftigung suchen mit Gruppen- und Wettkampferlebnis, die jedoch keiner extremen körperlichen Betätigung bedarf“, so Kohnen.

Er richtete zudem seinen Dank an die zahlreichen Unterstützer, die bei der Verwirklichung des Platzes mitgeholfen haben. Den Dank an die Gemeinde Sögel nahm Bürgermeisterin Irmgard Welling gerne an: „Es gibt jetzt nicht nur einen neuen tollen Bouleplatz in Sögel. Der Verein macht auch hervorragende Kinder- und Jugendarbeit. Sport und Spiel für Kinder und Jugendliche ist von immenser Bedeutung. Mein Dank gilt allen, die sich ehrenamtlich hier engagieren.“

Hermann Wilkens, Vizepräsident des Kreissportbundes Emsland, gratulierte ebenfalls zur Eröffnung des neuen Bouleplatzes. Er machte darauf aufmerksam, dass viele Vereine mit sich reduzierenden Mitgliederzahlen auseinander setzen müssen. Immer mehr Tennisplätze würden im wahrsten Sinne des Wortes versanden. „Es ist eine gute Idee, die Ressourcen des Sportgeländes mit neuen Attraktionen zu ergänzen um neue Sportler an den Verein zu binden.“